Meine erste Begegnung mit der nock/art Bank

Mein erster Gedanke: „Anders ist sie, diese nock/art Bank.“

Mit ihrer beeindruckenden Länge, der leicht abgerundeten Form und dem kräftigen Gelb ist sie nicht einfach die unauffällige, dem Auge des erfahrenen Wanderers altbekannte, weil immer ähnlich gestaltete Sitzgelegenheit am Wegesrand, sondern ein bereits aus der Ferne lockender visueller Hotspot, der sich harmonisch in den vor mir liegenden Premium-Wanderweg einfügt.

Massiv gebaut und damit fest verwurzelt im Boden der Kärntner Nockberge vermag sie augenscheinlich, Wind und Wetter zu trotzen, und bietet jenen Ort der Rast und Ruhe, der dazu einlädt, innezuhalten, sich zu besinnen und ganz im Hier und Jetzt den Blick ein wenig über die sanften Erhebungen der Kirchheimer Nocken schweifen zu lassen.

Auch die Formensprache der nock/art Bank – mit ihren schmalen und breiten Elementen, hohen und niedrigen Rückenteilen, unterschiedlichen Neigungen und bewusst gestalteten Freiräumen – signalisiert, dass sie mehr sein will als eine normale Wanderbank. Ihre schlichten, klaren Formen lassen gewissermaßen genügend Freiraum für die eigene Fantasie.

Und so kann ich nicht anders, als mit kindlicher Neugierde auszuprobieren, wie es sich denn so mit dem Müßiggang auf der nock/art Bank verhält. Mein erstes Fazit: Auf ihr lässt sich sprichwörtlich „das richtige Platzerl“ für jeden Anlass finden. Dank der zum Teil fehlenden Rückenlehne kann man sich hinsetzen, ohne gleich den Rucksack abnehmen zu müssen, womit sie bestens geeignet ist für die kurze Wanderpause zwischendurch. Zudem lädt die breite Sitzfläche dazu ein, sich einfach einmal hinzulegen, die Augen zu schließen und die vielfältigen Geräusche der Natur auf sich wirken zu lassen. Wer den Blick auf die umliegenden Nockberge entspannt zurückgelehnt und auf die Ellbogen gestützt genießen möchte, dem sei die halbhohe Variante empfohlen. Natürlich wurde auch auf die altbewährte hohe Lehne nicht verzichtet, die beim Studieren der Wanderkarte die perfekte Rückendeckung gibt. Dass das flache Bankelement darüber hinaus zu einem praktischen Jausentisch umfunktioniert werden kann, die nock/art Bank zudem die perfekte Kameraablage für ein schönes Erinnerungsfoto vor der Kulisse der Nockberge bietet und dank ihrer großzügigen Gestaltung endlich genügend Platz für wirklich alle Familienmitglieder auf einer einzigen Bank vorhanden ist und somit einem gemütlichen Plausch im Kreise der Lieben nichts mehr im Wege steht, zeigt auf, dass eine ganz besondere Bank wie diese eben nicht nur zum Sitzen da ist. Und die Liste ihrer kreativen Anwendungsmöglichkeiten ließe sich an dieser Stelle sicherlich noch endlos erweitern.

Ich persönlich würde meine erste Begegnung mit der nock/art Bank mit folgenden Worten beschreiben: Sie ist erfrischend anders – ein formschönes Ruhe-Highlight, das die Fantasie anregt, die Augen öffnet und damit in gewisser Weise auch den Blick nach außen schärft … auf die traumhafte Landschaft Bad Kleinkirchheims.